Die vier wichtigsten Übertragungswege von Erregern
Krankheitserreger wie Bakterien und Viren nutzen unterschiedliche Wege, um sich auszubreiten. Im klinischen Alltag sowie im allgemeinen Infektionsschutz unterscheidet man im Wesentlichen vier zentrale Übertragungsarten.
An erster Stelle steht die Infektion über Tröpfchen und Partikel aus der Luft. Beim Husten, Niesen oder Sprechen entstehen winzige Speicheltröpfchen und schwebende Aerosole. Werden diese von Personen in der Nähe eingeatmet, können Erreger wie Grippeviren direkt auf die Atemschleimhäute gelangen.
Ein weiterer häufiger Weg ist die Kontakt- und Schmierinfektion. Hierbei werden Keime meist über ungewaschene Hände oder kontaminierte Oberflächen wie Türgriffe weitergegeben. Berührt man anschließend Mund, Nase oder Augen, gelangen die Krankheitserreger in den Körper.
Bei der Übertragung über Blut und Gewebe dringen Erreger meist durch Schnittverletzungen, Nadelstichverletzungen oder medizinische Eingriffe direkt in den Organismus ein. Krankheiten wie Hepatitis B oder HIV werden primär auf diesem Weg weitergegeben.
Schließlich existiert die Infektion über kontaminiertes Wasser und Lebensmittel. Verunreinigtes Trinkwasser oder unzureichend erhitzte Nahrungsmittel enthalten oft Bakterien wie Salmonellen, die nach dem Verzehr Magen-Darm-Erkrankungen verursachen.
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