Sanfte Bewegung bei Arthrose: So bleibt das Kniegelenk geschmeidig
Bei Arthrose im Knie ist Bewegung – entgegen vieler Annahmen – kein No-Go, sondern oft die beste Therapie. Wichtig ist jedoch, dass die Übungen gelenkschonend sind und die Gelenke nicht zusätzlich belasten. Radfahren, Schwimmen oder gezielte Kräftigungsübungen gelten als besonders geeignet, um die Muskulatur rund um das Knie zu stärken, ohne Druck auf die betroffene Stelle auszuüben.
Das Ziel ist es, die Stabilität des Gelenks zu verbessern und die Durchblutung der umliegenden Gewebe zu fördern. So wird nicht nur die Steifheit reduziert, sondern auch das Fortschreiten der Arthrose verlangsamt. Selbst 30 Minuten Spazierengehen pro Tag können hier bereits eine positive Wirkung haben – vorausgesetzt, man wählt bequemes Schuhwerk und ebene, feste Untergründe.
Physiotherapeuten empfehlen zudem gezielte Übungen zur Muskelaufbauung im Oberschenkel, etwa leichte Kniebeugen mit Stütz oder Beinstrecken im Sitzen. Diese helfen, das Knie zu entlasten, da kräftige Muskeln den Druck von den Gelenken nehmen. Wichtig ist, langsam anzufangen und auf Schmerzsignale des Körpers zu achten. Jede Bewegung sollte schmerzfrei ausgeführt werden.
Die Gelenk-Klinik Gundelfingen weist darauf hin, dass eine individuelle Beratung durch einen Facharzt oder Therapeuten sinnvoll ist, besonders im weiter fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung. Doch eines steht fest: Wer mit Arthrose aktiv bleibt, tut seinem Körper etwas Gutes – und bleibt länger mobil.
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