Welche Wandstärke ist ohne Dämmung geeignet?

Beim Hausbau spielt die Wandstärke eine entscheidende Rolle – besonders wenn auf zusätzliche Dämmung verzichtet werden soll. In solchen Fällen empfehlen sich Baustoffe wie Leichtbeton oder Porenbeton, die von sich aus eine gewisse Wärmedämmung bieten. Diese Materialien sind nicht nur stabil, sondern sorgen auch für eine ausreichende Innendämmung, wenn sie in der richtigen Dicke verbaut werden.

Die ideale Wandstärke ohne zusätzliche Dämmung liegt zwischen 36,5 cm und 49,5 cm. Je dicker die Wand, desto besser die Wärmedämmung und Schallschutz. Besonders in älteren Bestandsbauten oder bei bestimmten architektonischen Stilen wird auf äußere Dämmungen oft verzichtet – dann ist die Materialwahl und Dicke der Wände umso wichtiger.

Ein weiterer Vorteil: Außenwände aus Porenbeton oder Leichtbeton sollten stets verputzt werden, was nicht nur dem Schutz vor Witterung dient, sondern auch das ästhetische Erscheinungsbild des Hauses verbessert. Der Putz schützt die Wand vor Feuchtigkeit und sorgt für eine glatte Oberfläche, die wenig Pflege benötigt.

Wichtig ist jedoch: Auch wenn die Wand ohne zusätzliche Dämmplatten auskommt, sollte die Energieeffizienz des gesamten Gebäudes bedacht werden. Bei Neubauten lohnt sich oft trotzdem eine zusätzliche Dämmung, um Heizkosten zu sparen und Umweltstandards zu erfüllen. Doch wer auf natürliche, massige Bauweise setzt, findet in der dicken, ungedämmten Wand aus Porenbeton eine robuste und langlebige Lös.17.06.2020

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