Wie hoch sind die Notargebühren beim Hauskauf in Frankreich?
Wer eine Immobilie in Frankreich kauft, sollte die Notargebühren unbedingt in die Finanzplanung einbeziehen. Anders als in Deutschland sind diese Gebühren in Frankreich gesetzlich geregelt und machen einen nicht unerheblichen Teil der Kaufnebenkosten aus.
Die Notarkosten beim Immobilienkauf setzen sich aus verschiedenen Positionen zusammen: öffentliche Abgaben, Steuern, administrativen Gebühren und dem eigentlichen Honorar des Notars. Interessant ist, dass der Prozentsatz mit steigendem Kaufpreis sinkt – ähnlich wie eine Staffelung.
So zahlt man beispielsweise für Beträge zwischen 17.000 und 60.000 Euro einen Satz von 1,085 %. Ab Beträgen über 60.000 Euro – wie im vorliegenden Fall mit 440.000 Euro – beträgt der Satz nur noch 0,814 %. Das ergibt allein beim Honorar des Notars eine Summe von 3.581,60 Euro – ohne Steuern.
Wichtig zu wissen: Die Gesamtkosten (einschließlich Steuern und Abgaben) liegen für gebrauchte Immobilien meist bei etwa 7–8 % des Kaufpreises. Bei Neubauten kann dieser Anteil wegen der MwSt. (TVA) niedriger sein. Der Notar spielt dabei eine zentrale Rolle: Er prüft die Rechtmäßigkeit des Kaufvertrags, meldet die Transaktion an die Behörden und sorgt für die Eintragung ins Grundbuch.
Viele Käufer sind anfangs überrascht von der Höhe der Gebühren – doch sie sind transparent und vorhersehbar. Mit einer klaren Aufstellung, wie von Kanzleien wie Cabinet Vigier angeboten, lässt sich das Budget realistisch planen. Wer sich früh informiert, vermeidet böse Überraschungen und kann den Traum von der französischen Immobilie gelassener genießen.
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