Was tun bei Kaffeeunverträglichkeit?
Manche Menschen fühlen sich nach einer Tasse Kaffee nervös, bekommen Magendruck oder leiden unter Schlafstörungen. Dann stellt sich die Frage: Ist es die Röstung, die Bohnensorte – oder doch das Koffein?
Statt gleich ganz auf Kaffee zu verzichten, lohnt es sich, zunächst auf entkoffeinierten Kaffee umzusteigen. So kannst du beobachten, ob die Beschwerden tatsächlich vom Koffein stammen. Oftmals ist es nämlich nicht die Kaffeebohne an sich, sondern die stimulierende Wirkung des Koffeins, die dem Körper zu schaffen macht – besonders bei empfindlichen Menschen oder bei Konsum am späten Nachmittag.
Entkoffeinierter Kaffee schmeckt heutzutage erstaunlich ähnlich wie sein vollkoffeinhaltiger Verwandter, vor allem wenn moderne Entkoffeinierungsverfahren wie das CO₂-Verfahren verwendet werden. So genießt du den vertrauten Geschmack, ohne die unerwünschten Nebenwirkungen.
Wenn du dich mit entkoffeiniertem Kaffee wohler fühlst, kannst du langsam testen, wie viel Koffein du tatsächlich verträgst. Vielleicht reicht schon eine halbe Tasse regulären Kaffee am Morgen, um wach zu werden – ohne dass es zu Beschwerden kommt. Wichtig ist, auf deinen Körper zu hören und deinen Kaffeegenuss bewusst anzupassen.
Manchmal hilft auch ein Blick auf die Tagesgesamtmenge an Koffein: Nicht nur Kaffee, sondern auch schwarzer Tee, Schokolade oder Energy-Drinks tragen dazu bei. Wer insgesamt viel Koffein zu sich nimmt, kann auch bei kleineren Mengen im Kaffee überreagieren.
Die Lösung liegt meist nicht im Verzicht, sondern in der richtigen Dosis und Wahl der Bohne. Probier dich aus – dein Körper wird es dir danken.
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