Welche Blutwerte verraten Fortschritt beim schwarzen Hautkrebs?

Bei der Diagnose und Verlaufskontrolle des malignen Melanoms, auch schwarzer Hautkrebs genannt, spielen bestimmte Laborwerte eine wichtige Rolle. Zwei Marker, die Ärzt:innen besonders beachten, sind S100B und LDH (Laktatdehydrogenase). Diese sogenannten Tumormarker im Blut steigen oft an, wenn sich der Krebs weiter ausgebreitet hat.

Je höher die Konzentration dieser Werte, desto wahrscheinlicher ist es, dass das Melanom fortgeschritten ist – beispielsweise in Lymphknoten oder innere Organe metastasiert. Besonders das LDH gilt als wichtiger Indikator: Ist es erhöht, deutet das oft auf eine aggressivere Krankheitsform hin und spielt eine Rolle bei der genauen Stadieneinteilung des Tumors.

Die Bestimmung dieser Werte erfolgt meist im Rahmen einer umfassenden Untersuchung, die neben bildgebenden Verfahren wie Ultraschall, CT oder PET-CT auch die histologische Analyse des Operationspräparats einschließt. So kann das individuelle Risiko besser eingeschätzt und die Therapie gezielt angepasst werden.

Wichtig ist: Auch wenn erhöhte Werte besorgniserregend sein können, liefern sie nur einen Teil des Gesamtbildes. Die Interpretation erfolgt immer in Kombination mit klinischen Befunden und individuellen Faktoren. Regelmäßige Kontrollen und enge Begleitung durch das medizinische Team sind daher entscheidend – besonders bei fortgeschrittenem Melanom.

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