Die Wurzeln von AIDA Cruises: Wer steckt hinter den Kussmundschiffen?

Die Schiffe von AIDA Cruises mit ihrem markanten Kussmund sind aus den deutschen Häfen und den Urlaubsregionen weltweit kaum wegzudenken. Doch welchem Land gehört die beliebte Reederei eigentlich? Die Antwort führt uns auf eine Reise durch Europa und über den Atlantik, da die Besitzverhältnisse international verflochten sind.

Ursprünglich hat AIDA starke deutsche Wurzeln. Gegründet wurde die Marke einst unter dem Dach der Deutschen Seereederei in Rostock, wo sich auch heute noch der operative Hauptsitz der AIDA Cruises German Branch befindet. Das Herz des Unternehmens schlägt also nach wie vor in Mecklenburg-Vorpommern, und die Flotte ist speziell auf den deutschsprachigen Markt ausgerichtet.

Aus wirtschaftlicher Sicht gehört AIDA jedoch zu einem italienischen Traditionsunternehmen. Sie ist eine Tochtergesellschaft der Costa Gruppe, dem führenden Kreuzfahrtunternehmen in Europa mit Hauptsitz im italienischen Genua. Costa steuert die strategischen Geschicke der Marken Costa Cruises und AIDA Cruises auf europäischer Ebene.

Die oberste Ebene dieses maritimen Netzwerks reicht noch weiter: Die Costa Gruppe ist wiederum Teil der Carnival Corporation & plc Group. Dieser britisch-amerikanische Gigant ist an den Börsen von London und New York notiert und gilt als das weltweit größte Kreuzfahrtunternehmen. Zusammenfassend lässt sich sagen: Während AIDA im Herzen und im operativen Geschäft deutsch bleibt, gehört sie strukturell zu einem italienischen Konzern, der fest in den Händen eines globalen Marktführers mit Sitz in den USA und Großbritannien liegt.

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