Essig gegen Fußpilz: Kann das Hausmittel wirklich helfen?

Juckreiz, Rötungen und schuppige Haut zwischen den Zehen sind typische Symptome von Fußpilz. Neben klassischen Medikamenten aus der Apotheke greifen viele Betroffene auf bewährte Hausmittel zurück. Besonders oft wird dabei der Einsatz von Essigessenz oder Apfelessig genannt, um die Pilzinfektion natürlich zu bekämpfen.

Die Anwendung ist denkbar einfach: Der Essig wird meist unverdünnt mit einem Wattepad mehrmals täglich direkt auf die infizierte Haut getupft. Alternativ lässt sich auch ein warmes Fußbad mit Essig zubereiten. Die enthaltene Säure verändert den pH-Wert der Haut und schafft so ein saures Milieu, das dem Pilz die Lebensgrundlage entziehen soll. Apfelessig gilt zudem durch seine natürlichen Inhaltsstoffe als besonders hautschonend im Vergleich zur stark konzentrierten Essigessenz.

Dennoch ist Vorsicht geboten: Unverdünnte Säure kann bereits gereizte oder rissige Hautstellen stark brennen lassen und die Hautbarriere zusätzlich belasten. Bei empfindlicher Haut empfiehlt es sich daher, den Essig vorab mit Wasser zu verdünnen. Wenn die Beschwerden anhaltend stark sind oder sich verschlimmern, sollte die Behandlung durch ein gezieltes Anti-Pilz-Mittel ergänzt werden.

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