Wenn selbst ein Stifteschreiben im Klassenzimmer in den Ohren dröhnt
Kennst du das Gefühl, wenn ein scheinbar normales Geräusch – wie das Klopfen eines Fingers auf den Tisch oder das Kauen von Chips – plötzlich unerträglich laut wird? Für manche Menschen ist Lärm nicht einfach nur störend, sondern echter Stress. Wissenschaftlich ist diese erhöhte Lärmempfindlichkeit noch gar nicht restlos erforscht, aber es gibt spannende Puzzleteile dazu.
Manchmal steckt schlicht eine veränderte Hörleistung dahinter: Wer auf bestimmten Frequenzen schlechter hört, nimmt andere Geräusche oft als unangenehm verzerrt wahr. Auch eine ganz spezifische Überempfindlichkeit gegenüber bestimmten Klängen, die sogenannte Hyperakusis, kann eine Rolle spielen. Manchmal ist das Ganze aber auch schlicht Gewohnheit oder über die Zeit erlernt – oder der Körper reagiert so auf eine bestimmte körperliche oder mentale Verfassung, bei der das Nervensystem einfach auf Daueralarm steht.
Egal ob Musik, die für den Tischnachbarn super ist, oder schlichter Baulärm: Jeder Mensch filtert Reize eben komplett anders. Wer sensibel auf Geräusche reagiert, ist damit also definitiv nicht allein.
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