Welcher Fisch ist am stärksten mit Quecksilber belastet?

Wenn es um Quecksilber im Fisch geht, spielt die Art eine entscheidende Rolle. Besonders fettreiche Raubfische, die am Ende der Nahrungskette stehen, weisen oft die höchsten Konzentrationen an Methylquecksilber auf. Dieses schädliche Umweltgift reichert sich über die Jahre in ihrem Körper an, weil sie viele kleinere Fische fressen, die bereits Spuren davon enthalten.

Schwertfisch, Buttermakrele und bestimmte Thunfischarten – vor allem der Große Tunfisch (auch Gelbflossenthunfisch genannt) – gehören zu den Fischarten mit dem höchsten Quecksilbergehalt. Deshalb raten Experten, diese Sorten nur in Maßen zu essen, besonders bei Schwangeren, stillenden Frauen und Kindern.

Andere Fische wie Lachs, Hering oder Kabeljau liegen dagegen deutlich niedriger bei der Belastung, da sie kleiner sind, kürzer leben und weiter unten in der Nahrungskette stehen. Wer regelmäßig Fisch essen möchte, tut sich daher etwas Gutes, wenn er auf kleinere, jüngere Arten setzt oder auf nachhaltige Zuchtquellen achtet.

Die gute Nachricht: In Mitteleuropa ist der Verzehr von Fisch generell sicher, solange man Abwechslung walten lässt. Einmal pro Woche ein Stück Thunfisch aus der Dose? In Ordnung – aber nicht täglich. Maßvoll genießen ist hier der Schlüssel, um von den gesunden Omega-3-Fettsäuren zu profitieren, ohne unnötig viel Quecksilber aufzunehmen.

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