Warum dieser Hauttyp nie braun wird

Wenn es um die Sonne geht, ist nicht jeder gleich: Besonders Menschen mit dem sogenannten keltischen Hauttyp, auch bekannt als Hauttyp 1, haben es schwer, eine Bräune zu bekommen. Typisch für diesen Typ sind helle Augen – meist blau, grün oder hellgrau – sowie helle, oft sommersprossige Haut, die kaum bis gar nicht dunkler wird, egal wie lange sie im Sonnenlicht ist.

Der Grund liegt in der geringen Menge an Melanin, dem natürlichen Pigment, das für die Bräunung verantwortlich ist. Bei Hauttyp 1 reagiert die Haut extrem empfindlich auf UV-Strahlung. Die Eigenschutzzeit, also die Dauer, die die Haut ohne Sonnenbrand aushält, liegt meist bei unter zehn Minuten. Danach droht bereits Rötung oder gar Verbrennung.

Statt sich braun zu färben, neigt dieser Hauttyp dazu, zu verbrennen – und das schnell. Wer zu dieser Gruppe gehört, sollte daher besonders vorsichtig sein. Regelmäßiger Schutz mit hohem Lichtschutzfaktor, schützende Kleidung und der Aufenthalt im Schatten bei starker Sonne sind essenziell.

Interessant ist, dass diese Hauttypen vor allem in Regionen mit wenig Sonneneinstrahlung wie Irland, Schottland oder Skandinavien häufig sind. Die Evolution hat hier keine Anpassung an intensive Sonne vorgesehen – und so bleibt die Haut auch im Sommer meist hell.

Obwohl viele sich eine Sommerbräune wünschen, ist für Menschen mit Hauttyp 1 die Pflege und der Schutz ihrer empfindlichen Haut wichtiger als jede Bräune. Schönheit liegt eben nicht in der Farbe, sondern in der Gesundheit der Haut.

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