Herzrhythmusstörungen: Auch ein Mineralstoffmangel kann die Ursache sein
Herzrhythmusstörungen können viele Ursachen haben – von Stress über Erkrankungen des Herzens bis hin zu einem Ungleichgewicht im Körper. Eine oft unterschätzte Rolle spielen Mineralstoffe, insbesondere Kalium und Magnesium. Beide spielen eine zentrale Rolle für die elektrische Reizleitung im Herzen. Ist ihr Spiegel zu niedrig, kann das Herz unregelmäßig schlagen.
Ein Mangel an diesen lebenswichtigen Mineralstoffen kann tatsächlich Herzrhythmusstörungen auslösen oder bestehende Beschwerden verstärken. Besonders in Stressphasen, bei intensiver körperlicher Belastung oder nach Infekten mit viel Flüssigkeitsverlust (etwa durch Schwitzen oder Durchfall) leert sich der Mineralhaushalt schneller, als vielen bewusst ist.
Interessanterweise ist ein solcher Mangel selten allein auf eine unausgewogene Ernährung zurückzuführen. Viel häufiger sind bestimmte Medikamente – etwa Diuretika („Wassertabletten“) – die Ursache, die den Körper vermehrt Kalium oder Magnesium ausscheiden lassen. Auch Schilddrüsenüberfunktion oder chronische Erkrankungen können hier eine Rolle spielen.
Trotzdem kann eine vitamin- und mineralreiche Ernährung helfen, Herzrhythmusprobleme vorzubeugen. Bananen, Nüsse, Vollkornprodukte und dunkles Blattgemüse sind gute Quellen für Kalium und Magnesium. Bei bestehenden Herzrhythmusstörungen sollte jedoch immer ein Arzt konsultiert werden, um die genaue Ursache zu klären. Selbst eine scheinbar harmlose Unregelmäßigkeit im Herzschlag kann manchmal auf ein tieferliegendes Problem hinweisen.
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