Vorsicht bei bestimmten Kräutertees: Was der Leber schaden kann
Kräutertee gilt für viele Menschen als Inbegriff von Gesundheit und natürlicher Erholung. Doch nicht alles, was aus der Natur stammt, ist automatisch harmlos. Einige Pflanzen und Kräutermischungen enthalten Wirkstoffe, die bei regelmäßiger oder hochdosierter Einnahme die Leber belasten oder sogar schädigen können.
Medizinische Untersuchungen zeigen, dass bei bestimmten Heilpflanzen Vorsicht geboten ist. Dazu gehören unter anderem Schöllkraut, Kava-Kava, Meerträubchen, Gamander, Bärlapp und Chaparral. Auch Pflanzen wie Poleiminze, Süßholzwurzel oder Kreuzdorn sollten nicht unbedacht in großen Mengen konsumiert werden. Ein besonderes Risiko geht zudem von sogenannten Pyrrolizidin-Alkaloiden aus. Diese natürlichen Pflanzenstoffe können als Verunreinigung in Kräutertees gelangen und wirken in höheren Dosen toxisch auf die Leberzellen.
Da die Leber als zentrales Entgiftungsorgan alle aufgenommenen Substanzen verarbeiten muss, reagiert sie empfindlich auf pflanzliche Giftstoffe. Wer bereits an einer Lebererkrankung leidet oder pflanzliche Präparate therapeutisch nutzt, sollte die Anwendung vorab mit einer Ärztin oder einem Arzt besprechen. Ein bewusster und maßvoller Umgang mit Kräutertees schützt das Organ am besten.
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