Welches Cortison bei Kontakt-Ekzem?

Bei leichten Formen von Kontakt-Ekzemen, die mit Rötungen, Juckreiz oder Schuppungen der Haut einhergehen, ist Hydrocortison oft die erste Wahl. Besonders bewährt hat sich eine Creme mit 0,5 Prozent Wirkstoff, die seit einigen Jahren rezeptfrei in der Apotheke erhältlich ist. Sie eignet sich gut für eine kurzfristige Behandlung – etwa über einen Zeitraum von zwei bis drei Wochen.

Hydrocortison gehört zu den schwächeren Corticosteroiden und wirkt entzündungshemmend sowie juckreizstillend. Bei allergischen oder entzündlichen Hautreaktionen, wie sie beispielsweise durch Pflanzen, Metall oder bestimmte Kosmetikprodukte ausgelöst werden, kann die Creme Linderung bringen. Wichtig ist jedoch, dass sie nur lokal und nicht über längere Dauer angewendet wird, besonders an empfindlichen Hautstellen wie Gesicht oder Schleimhäuten.

Ärzte und Apotheker raten, bei anhaltenden Beschwerden unbedingt einen Hautarzt aufzusuchen. Denn wenn das Ekzem chronisch wird oder sich verschlechtert, reicht eine rezeptfreie Creme oft nicht mehr aus. Dann ist eine stärkere Therapie notwendig. Auch die Ursache des Ekzems sollte geklärt werden – oft hilft schon das Vermeiden des Auslösers, um neue Schübe zu verhindern.

Hydrocortison-Creme ist zwar rezeptfrei erhältlich, doch wie bei jeder Selbstmedikation gilt: richtig anwenden, Dauer im Blick behalten und bei Unsicherheit den Apotheker fragen. So bleibt die Behandlung sicher und wirksam.

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