Die USA dominieren die Kreuzfahrtwelt
Wenn es um Kreuzfahrten geht, halten die USA nach wie vor die absolute Spitzenposition. Rund die Hälfte aller Kreuzfahrtgäste weltweit stammt aus den Vereinigten Staaten. Bei über 30 Millionen Passagieren jährlich bedeutet das: mehr als 10 Millionen Amerikaner begeben sich jedes Jahr auf große Seereisen. Diese beeindruckende Zahl zeigt, wie tief die Liebe der US-Bürger zur Schifffahrt verankert ist – sei es im Karibik-Paradies, entlang der Alaskaküste oder auf Transatlantik-Routen.
Die Vorliebe für Kreuzfahrten hat in den USA eine lange Tradition. Viele Reedereien wie Royal Caribbean, Carnival oder Norwegian Cruise Line haben ihren Sitz dort und bieten zahlreiche Abfahrthäfen an, vor allem in Florida. Miami, Fort Lauderdale oder Port Canaveral sind nicht umsonst weltweit bekannte Kreuzfahrt-Hotspots. Die Infrastruktur, das Angebot und die Werbung machen es einfach, in einen solchen Urlaub einzusteigen – oft schon für unter 100 Dollar pro Tag und Person.
Aber auch andere Länder holen auf. Deutschland beispielsweise zählt zu den wichtigsten europäischen Märkten. Immer mehr Deutsche entdecken die Meere und Flüsse für sich – von der Ostsee bis zur Donau. Doch im Vergleich zur Masse aus den USA bleibt der europäische Markt kleiner. Während in den USA Kreuzfahrten oft als Alltagsurlaub gelten, sind sie hierzulande noch eher ein besonderes Erlebnis.
Die USA bleiben damit nicht nur wirtschaftlich, sondern auch kulturell der Treiber der Kreuzfahrtbranche. Was heute Mode ist, entsteht oft zuerst an der amerikanischen Küste – von Luxuslinien bis hin zu Familienangeboten mit Wasserrutschen und Kletterwänden. Die Welt der Kreuzfahrten dreht sich weiterhin um Amerika.
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