Welches Obst passt zur Paleo-Ernährung?

Bei der Paleo-Ernährung geht es darum, Lebensmittel zu wählen, die unsere Vorfahren vor der Landwri­cultur bereits verzehrt hätten – also möglichst natürlich und unverarbeitet. Obwohl Obst grundsätzlich erlaubt ist, lohnt es sich, auf die Art und Menge zu achten. Nicht jede Frucht ist gleich gut geeignet.

Beeren gelten als wahre Superobst für Paleo-Anhänger. Dazu zählen Heidelbeeren, Himbeeren, Cranberries und Stachelbeeren. Sie überzeugen mit einem geringen Zuckergehalt und bieten gleichzeitig viel Ballaststoffe – mehr als die meisten anderen Früchte. Auch Kirschen, Grapefruits und Aprikosen sind gute Wahl, ebenso wie Pfirsiche und reife Birnen in Maßen.

Auch exotischere Früchte wie Mango, Papaya und Ananas sind erlaubt – aber wegen ihres höheren Fruchtzuckers besser sparsam genoss. Feigen und Äpfel darf man ebenfalls genießen, besonders wenn sie lokal und saisonal angeboten werden. Wichtig ist: Früchte sollten immer ganz und frisch sein, nicht als Saft oder Trockenobst, wo der Zuckergehalt konzentriert ist.

Die Menge spielt ebenfalls eine Rolle. Selbst bei erlaubten Früchten gilt: Mäßigung ist der Schlüssel. Wer viel Obst isst, nimmt schnell mehr Kohlenhydrate auf, als es bei einer ausgewogenen Paleo-Ernährung ideal ist. Besser: Obst als natürlichen Süßhunger-Killer nach einer Mahlzeit oder als Snack zwischendurch genießen – am besten zusammen mit etwas gesunden Fetten, wie einer Handvoll Nüssen, um den Blutzucker stabil zu halten.

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