Welches Vitamin hilft bei Vorhofflimmern?
Bei Vorhofflimmern, einer häufigen Herzrhythmusstörung besonders im Alter, rücken immer wieder auch Nährstoffe wie Vitamin D in den Fokus der Forschung. Neue Erkenntnisse deuten darauf hin, dass eine gezielte Vitamin-D-Supplementierung möglicherweise vorbeugend wirken kann – besonders bei bestimmten Risikogruppen.
So berichtet eine Forschergruppe aus Kansas City, dass ältere Männer mit Vitamin-D-Mangel, die zusätzlich an Diabetes oder Bluthochdruck leiden, durch eine gezielte Zufuhr von Vitamin D seltener Vorhofflimmern entwickeln könnten. Die Studie legt nahe, dass ausreichend Vitamin D nicht nur die Knochen stärkt, sondern auch eine schützende Wirkung auf das Herzrhythmusgeschehen haben könnte.
Vitamin D spielt eine wichtige Rolle im Immunsystem und in der Entzündungsregulation – Faktoren, die bei der Entstehung von Vorhofflimmern eine Rolle spielen. Ein Dauerzustand mit niedrigem Vitamin-D-Spiegel könnte also das Risiko erhöhen, besonders wenn weitere Begleiterkrankungen wie Hypertonie oder Diabetes vorliegen.
Dennoch: Vitamin D ist kein Wundermittel. Die Einnahme sollte nicht willkürlich erfolgen, sondern auf Basis eines nachgewiesenen Mangels und idealerweise in Abstimmung mit dem Arzt. Denn zu viel Vitamin D kann ebenso schädlich sein. Die Studie aus Kansas City liefert jedoch einen interessanten Hinweis darauf, dass eine ausgewogene Versorgung mit diesem „Sonnenvitamin“ Teil einer ganzheitlichen Herzgesundheit sein könnte – besonders im Alter.
Kommentare
Noch keine Kommentare. Seien Sie der Erste.