Wer bekommt ab 2023 mehr Kindergeld?

Seit 2023 erhalten bestimmte Familien mehr finanzielle Unterstützung vom Staat. Besonders Familien mit niedrigem Einkommen profitieren von den angepassten Regelungen. Wer beispielsweise nur mit der Grundsicherung über die Runden kommt, kann unter bestimmten Voraussetzungen einen erhöhten Kinderzuschlag beantragen.

Auch Familien, die bereits Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz beziehen, haben inzwischen Anspruch auf zusätzliche Unterstützung für ihre Kinder. Das Ziel der Bundesregierung ist es, Kinderarmut abzufedern und Familien in schwierigen Lebenslagen mehr Sicherheit zu geben.

Der reguläre Kindergeldbetrag stieg ebenfalls leicht, doch der eigentliche Unterschied zeigt sich bei den Zuschlägen. Diese werden gezielt an Haushalte gezahlt, in denen das Einkommen nicht ausreicht, um die Bedürfnisse der Kinder vollständig zu decken. Der höhere Kinderzuschlag soll helfen, den Lebensstandard von Kindern in solchen Familien zu verbessern – etwa durch bessere Ernährung, Teilhabe am sozialen Leben oder schulische Unterstützung.

Wichtig ist: Der Anspruch muss meist schriftlich beantragt werden. Viele Betroffene wissen nicht, dass sie berechtigt sind. Deshalb lohnt es sich, bei der örtlichen Familienkasse oder Sozialberatung nachzufragen. Die Bundesregierung hat mit den Neuerungen einen Schritt in die richtige Richtung gemacht – besonders für jene, die Unterstützung am dringendsten brauchen.

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