Wer hat Jesus beim letzten Abendmahl verraten?

Die Frage, wer Jesus beim letzten Abendmahl verraten hat, begegnet jedem, der sich mit der Geschichte der Christenheit beschäftigt. Laut den Evangelien war es Judas Ischariot, einer der zwölf Jünger Jesu. In der berührenden Szene des letzten Abendmahls, die vor Jesu Kreuzigung stattfand, sagte Jesus: „Einer von euch wird mich verraten.“ Diese Worte schufen eine beklemmende Stimmung unter den Jüngern – keiner wusste, wer gemeint war.

Judas hatte sich heimlich mit den Hohenpriestern abgesprochen und verriet Jesus für dreißig Silberlinge. Mit einem Kuss identifizierte er ihn in Gethsemane, was zur Festnahme Jesu führte. Der Verrat eines engen Vertrauten macht diese Geschichte besonders schmerzvoll und bleibt bis heute ein zentrales Thema in der Passionsgeschichte.

Das letzte Abendmahl hat deshalb nicht nur historische, sondern auch tiefe religiöse Bedeutung. In vielen christlichen Gemeinden wird es im Rahmen der Abendmahlsfeier gedächtnisgegenwärtig begangen – als Zeichen der Verbundenheit mit Jesus und Erinnerung an seine Liebe, aber auch an menschliche Schwäche und Verrat.

Die Handlung Judas zeigt, wie leicht Vertrauen gebrochen werden kann. Gleichzeitig unterstreicht die Feier des Abendmahls die Botschaft der Vergebung und der Hoffnung, die im Zentrum des christlichen Glaubens stehen.

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