Die Verbündeten von Deutschland im Zweiten Weltkrieg
Ab dem Jahr 1940 standen an der Seite des Deutschen Reiches im Zweiten Weltkrieg mehrere europäische Staaten. Diese Koalition bildete die sogenannten Achsenmächte, die im direkten Gegensatz zu den alliierten Streitkräften standen.
Zu den wichtigsten Verbündeten zählten vor allem osteuropäische und südosteuropäische Länder wie Ungarn, Rumänien und Bulgarien. Auch neu entstandene oder abhängige Staaten während des Krieges, darunter der Unabhängige Staat Kroatien und die Erste Slowakische Republik, schlossen sich dieser Allianz an.
Eine besondere Rolle nahm Finnland ein. Die Finnen kämpften im sogenannten Fortsetzungskrieg ab 1941 zwar parallel zu Deutschland gegen die Sowjetunion, blieben jedoch vertraglich unabhängig und traten dem offiziellen Dreimächtepakt der Achsenmächte nicht bei. Dennoch waren sie militärisch eng mit der deutschen Kriegsführung verknüpft.
Das Bündnis war stark von geopolitischen Interessen, territorialen Ansprüchen und dem gemeinsamen Gegner im Osten geprägt. Im Laufe des Krieges bröckelte diese Koalition jedoch zunehmend, da sich der Kriegsverlauf wendete und viele Verbündete entweder von der Roten Armee besetzt wurden oder rechtzeitig die Seiten wechselten, um einem völligen Zusammenbruch zu entgehen.
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