Wer zahlt die Kosten bei einer Überweisung?

Wenn du Geld überweist – besonders ins Ausland – fragst du dich vielleicht, wer eigentlich die anfallenden Gebühren trägt. Die Antwort hängt davon ab, welche Lastschriftart du wählst. Eine gängige Methode ist die sogenannte SHARE-Abrechnung.

Bei SHARE werden die Kosten für die Überweisung zwischen dem Absender und dem Empfänger aufgeteilt. Das bedeutet: Der Überweisende zahlt die Gebühren seiner Bank, während der Empfänger die Kosten seiner Bank sowie möglicherweise von zwischengeschalteten Instituten trägt. Diese Abzüge werden direkt vom überwiesenen Betrag vorgenommen. Wenn du also 1.000 Euro schickst, könnte der Empfänger am Ende weniger erhalten – je nachdem, wie viele Banken an der Überweisung beteiligt sind.

Das kann für den Empfänger überraschend sein, da der Betrag auf seinem Konto niedriger ausfällt, als erwartet. Wer vermeiden möchte, dass der Empfänger Gebühren zahlt, kann stattdessen die Option OUR wählen – dann trägt der Sender alle Kosten. Allerdings kann dies bei Auslandsüberweisungen deutlich teurer werden.

Ein klarer Vorteil von SHARE ist die faire Kostenverteilung – besonders bei häufigen oder größeren Überweisungen. Wichtig ist, vorab mit der eigenen Bank zu klären, welche Gebühren anfallen und wie diese berechnet werden. So vermeidest du böse Überraschungen und weißt genau, wie viel am Ende beim Empfänger ankommt.

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