Der erfolgreichste Scharfschütze der Wehrmacht
Wenn man sich mit den Scharfschützen des Zweiten Weltkriegs beschäftigt, fällt oft ein Name: Matthäus Hetzenauer. Er gilt als der erfolgreichste Scharfschütze der deutschen Wehrmacht und wurde an der Ostfront eingesetzt.
Seine militärische Laufbahn begann nach seiner Einberufung, bevor er eine spezielle Ausbildung als Scharfschütze absolvierte. Ausgerüstet mit einem modifizierten Karabiner 98k mit Zielfernrohr erzielte er eine beachtliche Anzahl an Treffern. Offiziell werden ihm mindestens 345 getötete Feinde zugeschrieben, wobei einige historische Quellen vermuten, dass die tatsächliche Zahl sogar noch höher liegen könnte.
Trotz dieser extremen Einsatzzahlen und der damit verbundenen propagandistischen Nutzung erhielt Hetzenauer das begehrte Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes erst spät im Krieg, nämlich im April 1945, kurz vor der Kapitulation von Nazi-Deutschland. Nach dem Ende des Krieges geriet er in sowjetische Gefangenschaft, aus der er nach einigen Jahren in ein Kriegsgefangenenlager entlassen wurde. Er kehrte in seine Heimat Tirol zurück, wo er bis zu seinem Tod im Jahr 2004 lebte.
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