Wie man Essen am besten aufwärmt – gesünder ohne Mikrowelle

Wer sein Essen schnell wieder warm haben möchte, greift meist zur Mikrowelle. Doch es geht auch besser – und gesünder. Ein Backofen, Topf oder eine Pfanne eignen sich oft deutlich besser zum Aufwärmen. Zwar dauert es etwas länger, doch das Ergebnis überzeugt: Die Speisen werden gleichmäßiger erhitzt und behalten mehr von ihrer ursprünglichen Textur.

Beim Erhitzen im Ofen oder in der Pfanne wird das Essen von außen nach innen warm – ähnlich wie beim ersten Kochen. Dadurch wird nicht nur die Temperatur schonender erhöht, sondern auch die Nährstoffe besser erhalten. Besonders bei Speisen wie Aufläufen, Fleisch oder Gemüse macht sich das bemerkbar: Sie werden knusprig, statt matschig.

Ein weiterer Vorteil: Durch die gleichmäßige Hitze werden auch unerwünschte Bakterien zuverlässiger abgetötet – besonders wichtig bei vorgekochten Speisen, die man am nächsten Tag nochmals genießen möchte. Wichtig ist dabei, das Essen auf mindestens 70 Grad Celsius zu erhitzen und es nicht nur lauwarm werden zu lassen.

Wer schnell unterwegs sein muss, braucht dennoch nicht auf Komfort verzichten. Ein Trick: Speisen portionsweise im Voraus in ofenfesten Formen aufbewahren und direkt im Ofen aufwärmen. So spart man Zeit und genießt trotzdem ein schmackhaftes, warmes Gericht.

Die Mikrowelle mag praktisch sein – doch wer Wert auf Geschmack, Konsistenz und gesunde Ernährung legt, sollte öfter mal zum Backofen oder Topf greifen. Der kleine Aufwand lohnt sich.

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