Wie erkennt man Wurmbefall beim Hund?

Ein leichter Wurmbefall beim Hund zeigt sich oft kaum – viele Tiere scheinen gesund, obwohl sie Würmer im Darm haben. Erst bei stärkerem Befall oder bei Welpen und älteren, geschwächten Hunden treten deutliche Symptome auf. Dazu gehören unter anderem Durchfall, der oft wechselnd auftritt, sowie Bauchschmerzen, die sich in Darmkrämpfen äußern können.

Ein typisches Zeichen ist Juckreiz im Afterbereich. Viele Hunde versuchen, die Unbequemlichkeit zu lindern, indem sie ihr Gesäß über den Boden ziehen – auch bekannt als „Hund rutscht auf dem Hintern“. Dieses Verhalten sollte immer Anlass zur genaueren Untersuchung sein.

Auch Appetitstörungen können auf einen Wurmbefall hindeuten. Manche Hunde fressen plötzlich weniger, andere dagegen ungewöhnlich viel – trotz magerem Körperzustand. In schweren Fällen kann ein massiver Befall sogar zu Gewichtsverlust, stumpfem Fell oder allgemeiner Schwäche führen.

Da Würmer leicht von Tier zu Tier oder über verunreinigtes Wasser und Boden übertragen werden, ist eine regelmäßige Entwurmung sinnvoll – besonders bei Hunden, die viel im Freien unterwegs sind oder aus Tierheimen stammen. Auch gute Hygiene und die sofortige Entsorgung von Kot helfen, die Verbreitung von Eiern zu verhindern.

Wenn Sie Verdacht auf Wurmbefall haben, ist ein Besuch beim Tierarzt der nächste Schritt. Dort kann durch eine Kotprobe der Befall bestätigt werden, und eine gezielte Behandlung kann beginnen. Mit der richtigen Pflege und Vorsorge ist Wurmbefall beim Hund gut behandelbar und leicht vorzubeugen.

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