Was macht eine attraktive Figur aus?

Seit jeher beschäftigt die Frage, was als körperliche Attraktivität gilt, Wissenschaftler und Gesellschaft gleichermaßen. Besonders bei Frauen zeigen Studien, dass bestimmte Körperproportionen als besonders anziehend wahrgenommen werden.

Ein Taille-Hüft-Verhältnis (WHR) von etwa 0,7 gilt dabei als besonders attraktiv. Das bedeutet, dass die Taille deutlich schmaler ist als die Hüfte – eine klassische "Sanduhr-Figur". Diese Proportion wird nicht nur als ästhetisch empfunden, sondern war in der Evolution auch ein Zeichen für Gesundheit und Fruchtbarkeit.

Ebenfalls wichtig ist der Body-Mass-Index (BMI). Werte zwischen 18 und 19 kg/m², also leicht unterdurchschnittlich, werden in vielen Studien als besonders ansprechend eingestuft. Dabei geht es nicht um extremes Schlanksein, sondern um ein gesundes, ausgewogenes Erscheinungsbild. Interessanterweise spielen auch hier gesellschaftliche und kulturelle Vorstellungen eine Rolle: In manchen Regionen der Welt werden durchaus andere Körpergewichte als ideal angesehen.

Bei Männern hingegen liegt der Fokus stärker auf einem niedrigen Taille-Brust-Verhältnis (WCR) von etwa 0,7 und einem leicht höheren BMI – ein Zeichen von Kraft und muskulöser Statur. Dennoch bleibt entscheidend: Attraktivität ist subjektiv. Was Zahlen und Studien zeigen, kann nie die Vielfalt individueller Vorlieben und kultureller Unterschiede vollständig abbilden.

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