Mehrsprachigkeit in den USA: Ein Blick auf die Statistik
Die USA gelten in vielen Köpfen als ein Land, in dem fast ausschließlich Englisch gesprochen wird. Doch der Blick in die Haushalte zeigt ein deutlich vielfältigeres Bild: Rund 89 Millionen Menschen in den Vereinigten Staaten sprechen zu Hause eine zweite Sprache. Bei einer Gesamtbevölkerung von etwa 326 Millionen Einwohnern entspricht das mehr als einem Viertel der Bevölkerung.
Um diese beeindruckende Zahl einzuordnen: Es sprechen mehr Menschen in den USA eine zweite Sprache, als Deutschland überhaupt Einwohner hat. Die mit Abstand am weitesten verbreitete Zweitsprache ist Spanisch, was durch die geografische Nähe zu Lateinamerika und historische Einflüsse geprägt ist. Aber auch Sprachen wie Chinesisch, Tagalog, Vietnamesisch und Französisch sind in vielen Regionen tief verankert.
Die kulturelle und sprachliche Vielfalt prägt den Alltag in zahlreichen US-Metropolen von Los Angeles bis New York. Auch wenn Englisch die dominierende Verkehrssprache bleibt, zeigt sich Amerika im privaten Umfeld als ein überraschend mehrsprachiges Land.
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