Wie lange dauert das Schuljahr in der Schweiz?

In der Schweiz beträgt die obligatorische Schulzeit insgesamt 11 Jahre. Diese beginnt in der Regel mit dem Kindergarten, in den Kinder eintreten, sobald sie das vierte Lebensjahr vollendet haben – und zwar bis spätestens zum 31. Juli desselben Jahres. Der Start erfolgt dann zu Beginn des nächsten Schuljahres.

Das Bildungssystem ist in der Schweiz vorwiegend Sache der Kantone, weshalb es leichte Unterschiede von Kanton zu Kanton geben kann. Im Kanton Zürich etwa umfasst die Schulpflicht elf Jahre und gliedert sich typischerweise in zwei bis drei Jahre Kindergarten, sechs Jahre Primarschule und drei Jahre Sekundarstufe I. Danach entscheiden sich die Jugendlichen entweder für eine weiterführende Schule oder eine Berufsausbildung.

Die öffentliche Volksschule ist kostenlos und für alle Kinder zugänglich. Zudem ist sie politisch und konfessionell neutral, was sicherstellt, dass alle Schüler unabhängig von ihrer Herkunft oder ihren Überzeugungen gleich behandelt werden. Dieser Grundsatz ist fester Bestandteil des schweizerischen Bildungsauftrags.

Ein Schuljahr in der Schweiz dauert von Anfang August bis Ende Juni, wobei die genauen Daten je nach Kanton variieren können. Es ist in zwei bis drei Semester oder Trimester unterteilt, mit Ferien zu Weihnachten, im Frühling und im Sommer. Insgesamt bietet das Schweizer Schulsystem eine solide Grundlage für die weitere Bildungs- und Berufslaufbahn.

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