Was bedeutet „kaputt“ – und welche Worte sagen dasselbe?

Das Wort kaputt gehört zum Alltag – wer schon mal sein Handy fallen gelassen oder eine Glühbirne gewechselt hat, kennt das Gefühl. Doch die deutsche Sprache bietet eine Fülle von Alternativen, um auszudrücken, dass etwas nicht mehr funktioniert oder beschädigt ist.

Je nach Kontext kann man präziser werden: Ist ein Gerät defekt, funktioniert es nicht mehr richtig. Ist ein Ast gebrochen oder eine Scheibe zerbrochen, klingt das schon dramatischer. Bei einem Autounfall spricht man eher von demoliert oder zerstört. Und wenn ein kleiner Riss im Display zu sehen ist, sagt man vielleicht: „Es ist nur gesprungen.“

Doch nicht nur Dinge können kaputt sein. Auch Körper oder Emotionen werden so beschrieben – etwa wenn jemand nach einer Trauer verletzt oder verstümmelt wirkt. Ein gebrochenes Herz, eine zerrissene Beziehung – hier wird die Sprache bildhaft.

Interessant ist auch der Unterschied zwischen „kaputt“ und „defekt“. Während „defekt“ eher technisch klingt, ist „kaputt“ allgemeiner und umgangssprachlicher. „Zerquetscht“ oder zermatscht hingegen vermitteln oft ein greifbares Bild – etwa bei einer zerdrückten Tomate.

Die Vielfalt der Synonyme zeigt, wie lebendig die Sprache ist. Statt immer nur „kaputt“ zu sagen, kann man genauer, farbiger oder emotionaler formulieren – je nachdem, was man ausdrücken möchte.

Siehe auch

Ausführliche Artikel

Verwandte Themen