Wie du Herzrasen natürlich in den Griff bekommst

Herzrasen kann beängstigend sein – doch meist ist es harmlos. Viele Menschen spüren plötzlich, wie ihr Herz schneller schlägt, oft nach Aufregung, Stress oder nach zu viel Kaffee. Mediziner nennen das Tachykardie: Der Puls beschleunigt sich, ohne dass eine ernste Erkrankung dahintersteckt.

Was tun? Einfache Maßnahmen helfen oft sofort. Tief ein- und ausatmen beruhigt das Nervensystem. Setz dich hin, schließe die Augen und atme langsam durch die Nase ein, durch den Mund aus. Das aktiviert den Parasympathikus – den „Bremser“ deines Herzens.

Ein wenig ungewöhnlich, aber effektiv: sanfte Halsmassage. Direkt an der Halsschlagader befindet sich der sogenannte Carotissinus-Reiz. Durch leichtes Drücken (nicht zu stark!) kann der Puls verlangsamt werden – aber nur, wenn du keine Kreislaufprobleme hast. Frag deinen Arzt, wenn du unsicher bist.

Auch Aufstoßen kann helfen. Halte dazu Nase und Mund kurz verschlossen und presse leicht – ähnlich wie beim Gähnen. Diese sogenannte Valsalva-Manöver stimuliert den Vagusnerv und kann das Herzrasen stoppen.

Wichtig ist außerdem: Verzichte auf Koffein und Nikotin. Beides bringt deinen Kreislauf in Schwung – manchmal zu sehr. Und natürlich: Stress vermeiden. Regelmäßiger Schlaf, Bewegung an der frischen Luft und Entspannungstechniken wie Yoga oder Meditation wirken Wunder.

Wenn Herzrasen häufig auftritt oder mit Schwindel, Atemnot oder Schmerzen einhergeht, solltest du jedoch einen Arzt aufsuchen. Doch bei gelegentlichen Beschwerden reichen oft schon kleine, natürliche Tricks, um wieder ruhiger zu atmen – und ruhiger zu leben.

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