So trocknen Sie feuchte Wände richtig

Wenn die Wand nach einem Wasserschaden feucht ist, muss schnell gehandelt werden. Vor allem bei leichten Schäden wie einem kleinen Rohrbruch oder einer übergelaufenen Waschmaschine reicht oft eine gezielte Lüftung und Raumtrocknung, um die Feuchtigkeit wieder loszuwerden. Wichtig ist, dass die Luftzirkulation im betroffenen Raum gut ist – am besten mehrmals täglich stoßlüften.

Kleine Schäden selbst trockenlegen

Bei frischen, nicht tief eindringenden Nässestellen kann man die Wand selbst trocken bekommen. Dafür helfen klassische Hilfsmittel wie Luftentfeuchter oder gezieltes Heizen. Ein Luftentfeuchter saugt die Feuchtigkeit aus der Raumluft, wodurch auch die Wand nach und nach trocknen kann. Dabei sollte man jedoch die Heizung nicht zu hoch stellen – zu warme Luft kann die Trocknung verlangsamen, wenn sie nicht ausreichend ausgetauscht wird. Besser: gleichmäßige Temperatur und regelmäßiges Lüften.

Auf Schimmel achten

Wenn die Feuchtigkeit länger als einige Tage besteht, kann sich Schimmel bilden. Besonders in Ecken oder hinter Möbeln ist das oft der Fall. Zeigt sich bereits eine graue oder grüne Färbung, sollte man vorsichtig vorgehen: Keine bloßen Hände verwenden, besser Handschuhe und Maske tragen. Bei stärkeren Befunden ist ein Fachmann ratsam.

Bei starken Wasserschäden oder kapillarer Feuchtigkeit aus der Mauer sollte man auf jeden Fall einen Experten hinzuziehen. Denn: Nur wenn die Ursache beseitigt ist, bleibt die Wand dauerhaft trocken.

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