Behandlung von Staphylokokken-Infektionen: Was wirklich hilft

Staphylokokken sind Bakterien, die bei vielen Menschen ganz natürlich auf der Haut vorkommen, ohne Schaden anzurichten. Gelangen sie jedoch über kleine Verletzungen tiefer in das Gewebe, können sie Entzündungen hervorrufen. Doch wie wird man diese Erreger wieder los?

Die gezielte Behandlung gehört stets in ärztliche Hände. Bei Infektionen mit normalen, sogenannten Oxacillin-empfindlichen Staphylococcus-aureus-Stämmen setzen Mediziner auf spezielle Antibiotika. Als Mittel der Wahl gelten hierbei penicillinasefeste Penicilline wie beispielsweise Flucloxacillin. Ebenso kommen Cephalosporine der 1. Generation oder inhibitorgeschützte Penicilline regelmäßig zum Einsatz, da sie das Bakterium gezielt ausschalten.

Sollte es sich um eine schwerere, generalisierende Infektion handeln, die sich im Körper ausbreitet, reicht ein einzelnes Wirkprinzip oft nicht aus. In solchen Fällen wird die Therapie häufig mit einem weiteren Antibiotikum aus der Gruppe der Aminoglykoside kombiniert, um den Erreger effektiv zu bekämpfen.

Neben der Medikamenteneinnahme sind eine sorgfältige Hygiene und Wundpflege entscheidend. Um Rückfälle oder Resistenzen zu vermeiden, ist es wichtig, die verschriebenen Medikamente genau nach ärztlicher Anweisung bis zum Ende einzunehmen.

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