Wie belastet ist Tintenfisch wirklich?

Wer gerne Meeresfrüchte isst, macht sich oft Gedanken über mögliche Schadstoffe – besonders bei Fischen, die höher in der Nahrungskette stehen. Doch bei Tintenfisch sieht die Lage beruhigend aus. Laut Daten der AGES (Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit) aus den Jahren 2016 bis 2022 zählen Tintenfisch, Garnelen und Muscheln zu den Meeresfrüchten mit geringer Schadstoffbelastung.

Im Fokus steht hier vor allem Quecksilber, ein Schwermetall, das sich in bestimmten Fischarten anreichern kann. Bei Tintenfischen – die übrigens zu den Kopffüßern gehören und nicht zu den Fischen im eigentlichen Sinn – ist der Gehalt jedoch sehr niedrig. Das liegt unter anderem an ihrer kurzen Lebensspanne und ihrer Position in der Nahrungskette. Sie nehmen weniger Schadstoffe auf, da sie selbst weniger Schwermetalle aus ihrer Umwelt anreichern.

Das bedeutet: Tintenfisch in Maßen zu genießen, ist für die meisten Menschen unbedenklich. Selbst schwangere oder stillende Frauen können gelegentlich Tintenfischprodukte wie Tintenfischringe oder frischen Tintenfisch verzehren, solange sie auf frische, gut gehandelte Ware achten. Wichtig bleibt natürlich die Herkunft und die Zubereitung – frisch und richtig zubereitet, ist Tintenfisch nicht nur lecker, sondern auch sicher.

Wer sich allgemein gesund ernähren möchte, braucht also keine großen Bedenken zu haben. Tintenfisch ist im Vergleich zu vielen Fischarten eine der saubersten Optionen** aus dem Meer. Die offiziellen Daten geben Entwarnung – zumindest was die Belastung mit Quecksilber betrifft.

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