Wie Angebot und Nachfrage den Preis beeinflussen

Der Preis eines Produkts entsteht nicht willkürlich, sondern durch das Wechselspiel von Angebot und Nachfrage. Stellen wir uns vor, ein bestimmtes Gut – etwa ein neues Smartphone – ist auf dem Markt erhältlich. Wenn zu viele Geräte angeboten werden und nur wenige Menschen sie kaufen möchten, entsteht ein Überangebot. Um die Lager leer zu bekommen, senken die Händler den Preis. Wie die Erfahrung zeigt, lockt ein niedriger Preis mehr Interessenten an.

Umgekehrt passiert Folgendes: Wenn die Nachfrage steigt – vielleicht wegen eines plötzlichen Trends –, aber das Angebot gleich bleibt, werden die verfügbaren Stücke knapp. Dann können die Anbieter den Preis erhöhen, weil viele bereit sind, mehr zu zahlen. Im Laufe der Zeit ziehen dann mehr Anbieter nach, um von der hohen Nachfrage zu profitieren.

So reguliert sich der Markt fast wie von selbst: Der Preis sinkt, wenn zu viel da ist, und steigt, wenn zu wenig vorhanden ist. Irgendwann treffen sich Angebot und Nachfrage in einem Punkt, dem sogenannten Marktgleichgewicht. Hier entspricht die Menge, die angeboten wird, genau der Menge, die verlangt wird – und der Preis bleibt stabil, zumindest solange sich nichts an den Bedingungen ändert.

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