So deckst du deinen Kaliumbedarf optimal ab

Der tägliche Bedarf an Kalium lässt sich meist problemlos über eine ausgewogene Ernährung decken. Besonders gute Quellen sind Obst und Gemüse – dazu zählen etwa Bananen, Aprikosen und Avocados. Wer auf eine kaliumreiche Ernährung achtet, tut gleichzeitig etwas für seine Herz- und Muskelgesundheit, da das Mineralstoffelement für einen stabilen Flüssigkeitshaushalt und die Reizweiterleitung in Nerven und Muskeln wichtig ist.

Es lohnt sich, auf konzentrierte Lebensmittel zu setzen: Trockenobst wie getrocknete Aprikosen oder Rosinen enthalten deutlich mehr Kalium pro Gramm als ihre frischen Pendants. Auch Tomatenmark ist eine echte Kaliumbombe – mehr noch als frische Tomaten. Kohlrabi und Karotten, die oft in Suppen oder Rohkost verwendet werden, liefern neben Kalium auch viele Ballstoffe und Vitamine.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt, täglich mindestens fünf Portionen Obst und Gemüse zu essen – das sorgt nicht nur für ausreichend Kalium, sondern auch für eine Vielzahl weiterer Nährstoffe. Besonders in heißen Sommern oder bei starkem Schwitzen kann der Kaliumbedarf leicht ansteigen, da Mineralstoffe über den Schweiß verloren gehen. Dann helfen kaliumreiche Snacks wie eine Banane oder eine kleine Portion Trockenobst, den Haushalt wieder auszugleichen.

Wer sich abwechslungsreich ernährt, braucht sich in der Regel keine Sorgen um einen Mangel zu machen. Kaliummangel tritt meist nur bei starkem Flüssigkeitsverlust, beispielsweise durch Erbrechen oder Durchfall, oder bei einseitiger Ernährung auf. Die einfachste und nachhaltigste Strategie: Viel frisches und vielfältiges Gemüse und Obst – frisch oder getrocknet – auf dem Teller.

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