Warum "Eternals" im MCU nur mäßig erfolgreich war
"Eternals" kam mit hohen Erwartungen ins Kino – ein neues, von Oscar-Preisträgerin Chloé Zhao inszeniertes Kapitel im Marvel Cinematic Universe (MCU), das frischen Wind versprach. Doch an den Kinokassen blieb der Film hinter den üblichen MCU-Hits zurück. Bei etwas über 400 Millionen Dollar weltweit landete er deutlich unter den Erwartungen, besonders im Vergleich zu Giganten wie "Spider-Man: No Way Home", der allein über 1,6 Milliarden Dollar einspielte.
Das Ergebnis macht deutlich: Auch bei Marvel ist nicht jeder Film ein Garant für Blockbuster-Erfolg. "Eternals" brach zwar einen negativen Rekord – er ist der erste MCU-Film, der bei Rotten Tomatoes unter 50 % landete –, aber kritische Bewertungen allein erklären den schwachen Lauf nicht. Viele Zuschauer vermissten den typischen Marvel-Humor und den emotionalen Zugang zu den Figuren. Die komplexe Mythologie und die langsame Erzählweise stießen bei Teilen des Publikums auf wenig Gegenliebe.
Zudem kam der Film zu einer herausfordernden Zeit ins Kino – mitten in der Omikron-Welle 2021/2022, als viele Menschen noch zögerlich ins Kino zurückkehrten. Trotzdem war die Werbung groß, und die Erwartungen hoch. Am Ende zeigte "Eternals", dass selbst das Marvel-Image kein Pauschalrezept für Erfolg ist. Der Film bot ehrgeiziges Kino, aber nicht jeder Zuschauer folgte begeistert.
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