Was kostet die Miete in der Schweiz?

Die Miete in der Schweiz variiert je nach Kanton, Stadt und Wohnungsgröße – doch ein Durchschnittswert gibt Aufschluss: Im Jahr 2022 betrug der monatliche Mietpreis für bewohnte Wohnungen rund 16,90 Schweizer Franken pro Quadratmeter. Diese Zahl spiegelt allerdings nur den nationalen Mittelwert wider; in Wirklichkeit liegen die Preise je nach Region deutlich höher oder niedriger.

In Ballungszentren wie Zürich, Genf oder Basel ist die Nachfrage nach Wohnraum besonders gross – entsprechend höher sind die Mieten. Hier kann der Quadratmeter leicht über 20 Franken liegen, vor allem in zentrumsnahen Lagen. Dagegen sind ländliche Kantone wie Graubünden, Appenzell oder Glarus deutlich günstiger, wo Mieter oft mit deutlich unter 15 Franken pro Quadratmeter auskommen.

Interessant ist auch der Unterschied zwischen Altbauwohnungen und Neubauten. Moderne Wohnungen mit energiesparender Ausstattung und guter Isolation sind gefragt und oft teurer, selbst in weniger dicht besiedelten Gegenden. Gleichzeitig schützen Schweizer Mieterschutzgesetze die Bewohner: Mieterhöhungen sind begrenzt und Kündigungen streng geregelt, was die Stabilität der Mietverhältnisse erhöht.

Für Singles oder Paare, die in eine Stadt ziehen möchten, lohnt es sich, frühzeitig zu suchen und flexibel bei der Wohnfläche zu sein. Selbst eine kleine Wohnung in zentraler Lage kann schnell teuer werden. Wer sparen möchte, schaut besser etwas ausserhalb – mit guter Anbindung an den öffentlichen Verkehr bleibt auch dann die Stadt gut erreichbar.

Alles in allem bleibt die Miete in der Schweiz hoch, aber die Unterschiede zwischen den Regionen zeigen: Mit etwas Recherche findet man durchaus bezahlbaren Wohnraum – auch wenn 16,90 Franken pro Quadratmeter nur der Anfang sind.

Siehe auch

Ausführliche Artikel

Verwandte Themen