Wie Sie erkennen, wenn Ihr Kind nachts friert
Es ist eine Sorge, die viele Eltern kennen: Ist mein Kind warm genug angezogen, besonders nachts? Babys können ihre Kälteempfindung noch nicht in Worte fassen – doch sie zeigen deutliche Zeichen, wenn ihnen kalt ist.
Kalte Hände und Füße sowie eine leicht bläuliche Haut sind die ersten Hinweise darauf, dass Ihrem Baby zu kalt ist. Im Gegensatz zu Erwachsenen können Säuglinge noch keine Gänsehaut bilden, um sich vor Kälte zu schützen. Ihre Fähigkeit, die Körpertemperatur zu regulieren, ist in den ersten Lebensmonaten noch nicht ausgereift. Deshalb verlieren sie Wärme schneller, besonders über Hände und Zehen.Ein warmer Schlafanzug aus weichem Material, eine geeignete Schlafsack-Auswahl und eine Zimmertemperatur zwischen 16 und 19 °C sorgen für ein sicheres und komfortables Schlafklima. Vermeiden Sie es, Ihr Kind zu stark einzupacken – Schwitzen kann genauso problematisch sein wie Kälte. Eine gute Regel: Legen Sie Ihre Hand auf den Nacken des Babys. Ist dieser warm und trocken, stimmt die Wärmebalance.
Eltern sollten auch auf das Verhalten des Kindes achten. Unruhe, häufiges Aufwachen oder vermehrtes Weinen in der Nacht können auf Unbehagen durch Kälte hinweisen. Mit etwas Beobachtung und der richtigen Ausstattung finden die meisten Familien schnell den richtigen Wohlfühlmodus für die Nachtruhe.
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