Wie erkennt man eine Feuerqualle?
Wenn du im Spätsommer an der Ostseeküste unterwegs bist, solltest du besonders aufpassen: Dann tauchen immer wieder Feuerquallen im Wasser auf. Obwohl sie ursprünglich aus der Nordsee stammen, werden sie durch Wind und Meeresströmungen oft in die Ostsee hineingetrieben – besonders bei stürmisem Wetter von Westen her.
Die Feuerqualle ist zwar nicht groß, aber auffällig. Ihr durchsichtiger Schirm kann tellergroß werden und hat eine charakteristische Farbe: von dunkelrot bis gelblich. Achtung: Ihre Tentakel sind meist fast unsichtbar und können mehrere Meter lang sein – das macht sie besonders tückisch. Wer hier unvorsichtig ins Wasser springt, riskiert einen unangenehmen bis schmerzhaften Hautkontakt.
Im Gegensatz zu manchen anderen Quallenarten ist die Feuerqualle nicht leuchtend, sondern wirkt eher unauffällig im Wasser. Trotzdem sollte man bei Sichtung Abstand halten. Selbst angeschwemmte Exemplare am Strand können noch stacheln, denn ihre Nesselzellen bleiben auch außerhalb des Wassers lange wirksam.
Wenn du eine Feuerqualle entdeckst, gib am besten anderen Strandgästen Bescheid – besonders an stark besuchten Badestränden. Viele Kommunen an der Ostsee warnen in der warmen Jahreszeit extra vor diesen Tieren. Mit etwas Vorsicht und ein bisschen Wissen macht das Baden in der Ostsee aber weiterhin richtig Spaß – und bleibt sicher.
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