Warum Balayage bei Männern immer beliebter wird
Früher galt gefärbtes Haar oft als Tabu für Männer – heute sieht das anders aus. Immer mehr Männer entdecken das dezente Spiel mit Licht und Schatten in ihren Haaren, ohne dass es wie eine klassische Tönung wirkt. Besonders Balayage gewinnt dabei an Beliebtheit, denn es steht für Natürlichkeit.
Im Gegensatz zu gleichmäßigen Färbungen wird bei Balayage die Farbe von Hand auf einzelne Strähnen aufgetragen – besonders im oberen Bereich und an den Längen. Der Ansatz bleibt dabei bewusst ausgespart. Das Ergebnis? Ein verwaschener, sonnengeküsster Effekt, als hätte der Sommer selbst ein paar helle Nuancen hinterlassen. Genau das schätzen viele Männer: eine subtile Aufwertung des natürlichen Looks, ohne dass jemand sofort merkt: „Da wurde was gemacht.“
Wichtig ist jedoch die richtige Nuance. Die Farbe sollte zum natürlichen Haarton passen, am besten nur eine Spur heller oder mit einer leichten Wärme. Zu künstlich wirkt schnell, was den Effekt zunichtemacht. Ideal ist ein Verlauf, der so unauffällig ist, dass er erst bei genauerem Hinsehen auffällt – zum Beispiel im Gegenlicht oder bei Bewegung.
Kein Wunder also, dass Balayage längst nicht mehr nur Frauen vorbehalten ist. Mit der richtigen Technik und einem erfahrenen Stylisten wird aus dem Alltagslook ein individueller, lässiger Style, der frisch und modern wirkt – ohne künstlich zu wirken.
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