Wie fotografiert man Ölgemälde richtig?

Wenn Sie Ihre Ölgemälde fotografieren, zählt vor allem eines: Natürlichkeit. Ein schlechtes Foto kann selbst das schönste Werk falsch wirken lassen. Um wirklich eine gute Qualität zu erzielen, brauchen Sie weder teure Ausrüstung noch ein Fotostudio – mit ein paar einfachen Tricks reicht oft schon das Smartphone.

Wichtig ist, den Blitz auszuschalten. Künstliches Licht aus dem Blitz verfälscht Farben, erzeugt störende Reflexionen auf der Oberfläche und macht das Bild unnatürlich hell. Besser: nutzen Sie **Tageslicht** oder gleichmäßiges Raumlicht. Stellen Sie sicher, dass der Raum gut erhellt ist, damit keine verwackelten Aufnahmen entstehen. Vermeiden Sie dabei sogenanntes Mischlicht – also die Kombination aus Tages- und Kunstslicht – da dies zu Farbstichen führen kann.

Halten Sie die Kamera möglichst parallel und mittig zum Gemälde. So vermeiden Sie Verzerrungen, die das Werk verfremden. Ein schräger Winkel lässt Formen schief erscheinen und wirkt unprofessionell. Gehen Sie nahe genug heran oder nutzen Sie die Zoom-Funktion, aber achten Sie darauf, dass die Schärfe erhalten bleibt. Ein unscharfes Detailfoto hilft wenig, besonders wenn es später für einen Online-Katalog oder eine Ausstellung verwendet werden soll.

Ein weißer oder neutraler Hintergrund rundet die Aufnahme ab, lenkt aber nicht vom eigentlichen Werk ab. Mit diesen einfachen Schritten gelingt Ihnen ein Foto, das Ihr Gemälde so zeigt, wie es gemeint ist – klar, farbtreu und ausdrucksstark.

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