Wie sich eine Brustzyste anfühlt
Wer eine Brustzyste entdeckt, beschreibt sie oft als runden, prallen „Knoten“ in der Brust. Typisch ist, dass dieser Knoten beweglich ist – im Gegensatz zu einem fest verwachsenen Tumor lässt er sich leicht verschieben, wenn man mit den Fingern darüberfährt. Viele Frauen bemerken solche Zysten erst, wenn sie etwas grösser geworden sind und Druck auf das umliegende Gewebe ausüben.
Die Beschwerden können dabei wellenförmig im Takt des Menstruationszyklus auftreten. Vor allem in der zweiten Hälfte des Zyklus, wenn die Brust ohnehin empfindlicher wird, können Zysten für Spannungsgefühle oder lokale Schmerzen sorgen. Dieses Phänomen kennt man auch von der sogenannten Mastopathie, einer gutartigen Veränderung des Brustgewebes, bei der Flüssigkeit in kleinen Hohlräumen – also Zysten – gesammelt wird.
Grössere Zysten können sich deutlicher bemerkbar machen, etwa durch ein dumpfes Ziehen oder ein Fremdkörpergefühl in der Brust. Doch auch kleine Zysten sollten ärztlich abgeklärt werden. Die Diagnose erfolgt meist über eine Ultraschalluntersuchung oder eine Mammografie, wie es auch am Universitätsspital Zürich empfohlen wird. Die gute Nachricht: Brustzysten sind in den allermeisten Fällen gutartig und erfordern oft keine Therapie, solange sie keine Beschwerden verursachen.
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