Wie lange dauert eine Überweisung zwischen Banken?
Wenn du eine Überweisung von deiner Bank an eine andere sendest, fragst du dich vielleicht, wie lange das Geld braucht, bis es beim Empfänger eingeht. Die gute Nachricht: In der Regel ist die Überweisung heute sehr schnell – besonders innerhalb des SEPA-Raums, zu dem alle Länder der Eurozone sowie einige weitere europäische Staaten gehören.
Bei einer Online-Überweisung, also einer Zahlung, die du über dein Online-Banking tätigst, darf die Bearbeitung laut Regelung höchstens einen Arbeitstag dauern. Das bedeutet: Wenn du am Montag eine Überweisung ausführst, muss das Geld spätestens am Dienstag beim Empfänger sein – vorausgesetzt, beide Banken sind im SEPA-Verbund.
Anders sieht es bei sogenannten „beleghaften“ Überweisungen aus, also solchen, bei denen du ein Formular in der Filiale abgibst oder per Post schickst. Hier darf die Bank bis zu zwei Arbeitstage für die Bearbeitung einplanen. Deshalb lohnt es sich, besonders bei dringenden Zahlungen, das Online-Banking zu nutzen – es ist nicht nur bequemer, sondern auch schneller.
Wichtig ist auch: Arbeitstage spielen eine große Rolle. Wird eine Überweisung am Freitag nachmittag oder am Wochenende getätigt, kann sich die Gutschrift auf dem Zielkonto bis zum nächsten Werktag verzögern. Feiertage können die Bearbeitung ebenso beeinflussen.
Ein wichtiger Punkt: Diese Regeln gelten nur für Euro-Zahlungen innerhalb des SEPA-Raums. Für Überweisungen ins Nicht-Euro-Ausland oder in fremder Währung können andere Fristen und Gebühren gelten, und die Bearbeitung dauert oft länger.
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