Gelatine richtig verwenden: So gelingen Cremes, Torten und Gelees
Pulverisierte Gelatine ist in der Küche ein unverzichtbarer Helfer, wenn es darum geht, verführerische Sahnetorten, cremige Desserts, fruchtige Gelees oder herzhafte Sülzen perfekt in Form zu bringen. Damit die Speise gleichmäßig fest wird und keine störenden Klümpchen entstehen, kommt es auf die richtige Technik an.
Die Anwendung von Pulver-Gelatine folgt stets dem bewährten Prinzip aus Quellen, Erwärmen und Temperaturangleichen. Zuerst wird das Pulver mit etwa sechs Esslöffeln kalter Flüssigkeit angerührt. Nach wenigen Minuten quillt die Gelatine auf und bindet die Feuchtigkeit.
Im nächsten Schritt wird die gequollene Masse unter sanftem Rühren vorsichtig erwärmt, bis sie sich vollständig verflüssigt hat. Besonders wichtig: Gelatine darf niemals kochen, da das enthaltene Eiweiß sonst zerstört wird und seine Bindekraft verliert.
Um unschöne Fäden oder Klumpen beim Einrühren in kalte Zutaten zu vermeiden, gibt man zuerst zwei bis drei Löffel der kühlen Creme zur aufgelösten Gelatine. Durch dieses Angleichen der Temperatur lässt sich die Gelatine anschließend mühelos unter die restliche Masse heben. Danach wandert das Gericht in den Kühlschrank, wo es seine wunderbare, feste Konsistenz entfaltet.
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