Wie bildet man das Präsens im Deutschen?

Das Präsens ist eine der wichtigsten Zeitformen im deutschen Sprachgebrauch. Es beschreibt, was gerade geschieht oder was regelmäßig passiert. Wenn du zum Beispiel sagst: „Ich gehe zur Schule“ oder „Sie spielt Fußball“, benutzt du das Präsens.

So wird das Präsens gebildet:

Beginne mit dem Infinitiv des Verbs – das ist die Grundform, wie du sie im Wörterbuch findest. Bei „spielen“ oder „gehen“ ist das die Form mit „-en“ am Ende. Um das Präsens zu bilden, nimmst du den Verbstamm, indem du das „-en“ weglässt. Aus „spielen“ wird also „spiel-“ und aus „gehen“ wird „geh-“.

An diesen Stamm hängst du dann die passende Endung, je nach Subjekt:

  • ich spiele / gehe
  • du spielst / gehst
  • er, sie, es spielt / geht
  • wir spielen / gehen
  • ihr spielt / geht
  • sie (Plural) / Sie (höflich) spielen / gehen

Manche Verben verändern im Du- und Er/sie/es-Form den Stamm leicht – wie bei „geben“ (du gibst) oder „fahren“ (er fährt). Diese Ausnahmen musst du dir einfach merken.

Das Präsens nutzt du nicht nur für Dinge, die jetzt passieren, sondern auch für allgemeine Wahrheiten: „Die Sonne geht auf.“ Oder für feststehende Pläne: „Morgen fahre ich nach Berlin.“

Je öfter du Sätze im Präsens sprichst und schreibst, desto leichter fällt dir die Bildung. Einfach üben – und bald geht es wie von selbst!

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