Unterschied zwischen Akku und Batterie: Was ist was?

Im Alltag verwenden viele die Begriffe „Akku“ und „Batterie“ synonym – doch es gibt einen wichtigen Unterschied. Technisch gesehen sind beide Energiequellen, speichern aber auf unterschiedliche Weise.

Als Batterie bezeichnet man in der Regel eine sogenannte Primärbatterie. Sie wird nach der Produktion einmalig geladen und ist nach ihrem Entladungsvorgang nutzlos – sie lässt sich nicht wiederaufladen. Typische Beispiele sind handelsübliche Zellen in Fernbedienungen, Uhren oder Taschenlampen. Sobald die Energie verbraucht ist, muss die Batterie entsorgt werden.

Ein Akku hingegen ist eine Sekundärbatterie: Er ist wiederaufladbar. Durch einen Ladevorgang kann ihm die elektrische Energie erneut zugeführt werden, sodass er mehrfach genutzt werden kann. Akkus finden sich in Smartphones, Laptops, Elektrowerkzeugen oder E-Autos. Sie sind zwar anfangs etwas teurer, sparen langfristig aber Ressourcen und Müll.

Interessant: Jeder Akku ist eine Batterie – aber nicht jede Batterie ist ein Akku. Die Bezeichnung „Batterie“ ist also der Oberbegriff. Im Sprachgebrauch wird jedoch oft alles als „Batterie“ bezeichnet, was flache Zellen in Geräten antreibt.

Wichtig ist zudem die richtige Entsorgung. Sowohl leere Batterien als auch defekte Akkus enthalten oft Schadstoffe und gehören nicht in den Hausmüll, sondern in die dafür vorgesehenen Sammelstellen. Das Umweltbundesamt weist darauf hin, dass eine fachgerechte Entsorgung zum Schutz der Umwelt beiträgt.

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