Vom kleinsten bis zum größten Bewohner des Bodensees

Im Bodensee tummelt sich ein ganzes Reich aus Lebewesen – von winzig klein bis beeindruckend groß. Während die kleinsten Bewohner, wie Bakterien, fast unsichtbar im Wasser schweben, gibt es im tiefen Blau auch wahre Riesen. Laut dem Biologen Bauer ist das größte Tier im See der Wels. Und dieser kann beeindruckende Ausmaße erreichen.

Ein besonders großer Wels wurde bereits im Mindelsee, einem Teil des Bodensees, gefangen – ein Exemplar von stattlichen 3,5 Metern Länge. Solche Maße sind zwar eine Ausnahme, aber auch im Untersee, einem weiteren Abschnitt des Sees, sind Welse von mindestens zwei Metern keine Seltenheit. Diese nachtaktiven Fische leben meist verborgen am Grund und können ein hohes Alter erreichen. Mit ihrem stromlinienförmigen Körper und den markanten Barteln um den Mund wirken sie wie Relikte aus einer anderen Zeit.

Während die kleinsten Organismen im Bodensee das Ökosystem erst ermöglichen – etwa durch Sauerstoffproduktion und Nährstoffkreisläufe – erinnern die großen Welse daran, dass auch in heimischen Gewässern noch Naturwunder lauern können.

Die Vielfalt im Bodensee zeigt: Ob mikroskopisch klein oder riesenhaft – jedes Lebewesen spielt seine Rolle. Und manchmal braucht es nur einen Blick unter die Wasseroberfläche, um die verborgene Welt darunter zu entdecken.

Siehe auch

Ausführliche Artikel

Verwandte Themen