Größe der Klassen in Chinas Schulen
In chinesischen Klassenzimmern sitzen durchschnittlich 50 Schüler – ein Schüler weniger als im Vorjahr. Diese Zahl spiegelt eine allmähliche Entlastung der Schulen wider, vor allem angesichts der langjährigen Bemühungen, die Klassenstärken zu reduzieren, um die Bildungsqualität zu verbessern.
Weniger Großklassen, bessere LernbedingungenEin Blick auf die Statistiken von 2019 zeigt: Die Zahl der sogenannten Großklassen – Klassen mit einer hohen Schülerdichte – ging um 26.000 auf insgesamt 93.000 zurück. Damit entfielen nur noch 19,4 Prozent aller Klassen auf diese überfüllten Formate – ein Rückgang um 6,2 Prozentpunkte seit 2018. Diese Entwicklung ist kein Zufall, sondern das Ergebnis gezielter Maßnahmen der chinesischen Bildungsbehörden.
Seit Jahren setzt das Bildungsministerium (Moe.gov.cn) auf eine modernere und gleichmäßigere Verteilung der Schüler. Gerade in städtischen Zentren wie Peking oder Shanghai wurden neue Schulen gebaut, Lehrkräfte besser verteilt und das Schulsystem kontinuierlich angepasst. Der Erfolg zeigt sich nicht nur in kleineren Klassen, sondern auch in einer allgemein verbesserten Aufmerksamkeit für individuelle Lernbedürfnisse.
Trotz dieser Fortschritte bleibt die Klassenstärke in vielen Regionen, besonders auf dem Land, noch hoch. Dennoch ist die Tendenz klar: China arbeitet daran, den Druck in den Klassenzimmern zu verringern – nicht nur, um Lehrern entgegenzukommen, sondern vor allem, um Schülern eine bessere Lernumgebung zu bieten.
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