Intervallfasten: Was darf man essen – und was nicht?

Beim Intervallfasten, besonders bei der beliebten 5:2-Methode, isst man an fünf Tagen der Woche normal und reduziert an zwei nicht aufeinanderfolgenden Tagen die Kalorienzufuhr deutlich. Damit der Körper lernt, seine Fettreserven effizient zu nutzen, ist die Wahl der richtigen Lebensmittel entscheidend – vor allem an den Fastentagen.

Was sollte man vermeiden? Einfache, schnell verdauliche Kohlenhydrate wie Weizenbrot, Nudeln, Kartoffeln und alles, was viel Zucker enthält, sind an den Fastentagen tabu. Diese Nahrungsmittel führen zu einem schnellen Anstieg des Blutzuckerspiegels, lösen eine starke Insulinreaktion aus und verhindern dadurch den gewünschten Fasteneffekt. Ziel ist es schließlich, den Stoffwechsel darauf einzustellen, Fett als Energiequelle zu nutzen.

Stattdessen empfehlen sich ballaststoffreiche Lebensmittel, viel Gemüse, mageres Eiweiß und gesunde Fette. Diese sorgen für eine langanhaltende Sättigung, ohne den Fastenmodus zu unterbrechen. Ein einfacher Salat mit Hähnchen oder etwas Fisch am Fastentag ist daher eine gute Wahl.

Die 5:2-Methode ist keine Wunderdiät, aber Studien zeigen: Langfristig ist sie etwa genauso effektiv wie eine ständige Kalorienreduktion – und für viele einfacher durchzuhalten. Wer zwischendurch nicht ganz auf verzichten möchte, sollte wenigstens auf zuckerfreie Getränke wie Wasser, ungesüßten Tee oder schwarzen Kaffee setzen. Die wichtigste Regel bleibt: An den Fastentagen wirklich nur wenig essen – und das Richtige.

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