Wie hält man einen Dartpfeil richtig?

Die Art, wie man einen Dartpfeil hält, ist so individuell wie die Spieler selbst. Ein Blick auf die Profis zeigt deutlich: Es gibt keinen einzigen „richtigen“ Griff – wohl aber einige entscheidende Prinzipien. Phil Taylor, der legendäre „Powerman“, nutzte einen Griff mit nur zwei Fingern, was ihm eine präzise Kontrolle ermöglichte. Ganz anders dagegen Rob Cross, der fast die halbe Hand um den Pfeil schließt. Beide Techniken funktionieren – nicht, weil sie perfekt sind, sondern weil sie für die Spieler stimmig und wiederholbar sind.

Es kommt weniger auf den exakten Griff an, sondern darauf, dass er bei jedem Wurf gleich bleibt. Nur so entsteht ein konsistenter Abwurf, der langfristig zu besseren Ergebnissen führt. Viele Anfänger probieren sich anfangs durch verschiedene Griffe – das ist normal. Wichtig ist, sich irgendwann für eine Variante zu entscheiden und diese zu verinnerlichen.

Die Fingerstellung beeinflusst, wie der Pfeil fliegt und wo er am Ziel sitzt. Wer seinen Griff ständig wechselt, wird kaum Fortschritte machen. Deshalb lautet die Devise: Einfach mal drauflos probieren, dann beobachten, was funktioniert, und am Ende eine eigene, stabile Haltung entwickeln.

Letztlich ist der perfekte Griff der, bei dem sich der Wurf natürlich anfühlt – ob mit zwei Fingern wie Taylor oder mit festerem Griff wie Cross. Hauptsache, er bleibt von Wurf zu Wurf gleich. Denn Wiederholbarkeit ist der wahre Schlüssel zum Erfolg im Dartspiel.

Siehe auch

Ausführliche Artikel

Verwandte Themen