Was bedeutet „Präsens“? Einfach erklärt

Wenn wir über etwas sprechen, das gerade geschieht oder allgemein gültig ist, benutzen wir in der deutschen Sprache das Präsens. Diese Zeitform wird auch „Gegenwart“ genannt – einfach, weil sie das beschreibt, was jetzt passiert oder immer stimmt.

Das Wort „Präsens“ kommt aus dem Lateinischen: tempus praesens bedeutet so viel wie „gegenwärtige Zeit“. Klingt kompliziert, ist aber ganz einfach. Zum Beispiel sagen wir: „Ich gehe zur Schule“ oder „Die Sonne scheint“. Beides steht im Präsens, weil es gerade so ist.

Im Alltag verwenden wir das Präsens ständig – beim Erzählen, Schreiben oder Beschreiben von Fakten. Egal ob du sagst: „Ich mag Schokolade“ oder „Er arbeitet im Büro“ – das sind alles Beispiele für das Präsens.

Interessant ist, dass das Präsens nicht nur für die reine Gegenwart steht, sondern auch für Gewohnheiten oder allgemeine Wahrheiten. „Im Winter schneit es“ – das ist zwar nicht jeden Augenblick wahr, aber eine wiederkehrende Tatsache, die sich gut im Präsens ausdrücken lässt.

Anders als im Englischen, wo man manchmal das sogenannte „Present Continuous“ verwendet („I am going“), reicht im Deutschen meist das einfache „Ich gehe“ – und zwar im Präsens. Das macht die deutsche Grammatik an dieser Stelle sogar etwas einfacher.

Wer also fragt: „Wie heißt die Gegenwart noch?“, kann mit gutem Grund antworten: Es ist das Präsens. Eine kleine Wortform – aber extrem wichtig im täglichen Sprachgebrauch.

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